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Wydler Asset Management - Vermögensverwalter in Augsburg

Vermögen richtig strukturieren – Die Checkliste

Wer einen Vermögensverwalter in Augsburg sucht, sollte sieben Punkte vergleichen: Zulassung und Aufsicht, persönliche Erreichbarkeit, individuelle Anlagestrategie, transparente Gesamtkosten, nachvollziehbare Produktauswahl, Risikomanagement und laufende Betreuung. Entscheidend ist, wie verständlich und verbindlich ein Anbieter diese Punkte erklärt.

Vielleicht möchten Sie einen Immobilienverkaufserlös anlegen, Ihr Familienvermögen ordnen oder den Ruhestand vorbereiten. Dafür brauchen Sie einen Vermögensverwalter, der Ihre Ausgangslage versteht und seine Entscheidungen nachvollziehbar macht. Ein persönliches Gespräch vor Ort kann helfen, diese Zusammenarbeit einzuschätzen.

Die folgenden Auswahlkriterien unterstützen Sie dabei, Angebote in Augsburg und Schwaben systematisch zu vergleichen.

1. Zulassung und Aufsicht: Wer ist Ihr Vertragspartner?

Prüfen Sie zuerst, welche Gesellschaft Ihr Vermögen verwalten soll und über welche Erlaubnis sie verfügt. Ein Markenname oder ein professioneller Internetauftritt reichen dafür nicht aus.

Bei einer Finanzportfolioverwaltung trifft der Anbieter Anlageentscheidungen innerhalb des vereinbarten Mandats. Deshalb sollten Sie ausdrücklich nach der Erlaubnis für diese Tätigkeit fragen. Die Bafin verweist zur Prüfung beaufsichtigter Unternehmen auf ihre Unternehmensdatenbank. Den Zugang und weitere Hinweise finden Sie bei der Bafin zur Prüfung beaufsichtigter Unternehmen.

Achten Sie auf die genaue Firmenbezeichnung im Impressum, im Angebot und im Vertrag. Bei Unternehmensgruppen mit Standorten in mehreren Ländern muss klar sein, welche Gesellschaft für Ihr Mandat zuständig ist.

Frage für Ihr Erstgespräch:
„Mit welcher Gesellschaft schließe ich den Vertrag, und wo kann ich deren Erlaubnis zur Finanzportfolioverwaltung prüfen?“

Wydler Asset Management (Deutschland) GmbH ist in Deutschland bei der Bafin registriert und wird von der Behörde beaufsichtigt. In der Schweiz ist die Muttergesellschaft Wydler Asset Management AG von der Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA überprüft. Eine behördliche Aufsicht ist jedoch keine Garantie für Anlageerfolg oder den Erhalt des eingesetzten Kapitals, sie schafft allerdings die Basis für eine verantwortungsvolle Vermögensanlage, da wichtige Prozesse und Dokumente in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

2. Erreichbarkeit: Wie persönlich ist die Betreuung in Augsburg?

Ein Standort in der Nähe erleichtert Gespräche über Vermögensfragen. Entscheidend ist allerdings, wie die Betreuung im Alltag funktioniert.

Klären Sie, ob Sie einen festen Ansprechpartner erhalten, wer ihn vertritt und wie Sie bei dringenden Fragen Kontakt aufnehmen können. Für Mandanten aus dem Augsburger Umland kann eine Kombination aus persönlichen Terminen, Telefonaten und digitalen Gesprächen sinnvoll sein.

Fragen Sie auch, wer an den Gesprächen teilnimmt: Sprechen Sie mit Menschen, die Ihre Anlagestrategie kennen und Entscheidungen erklären können?

Frage für Ihr Erstgespräch:
„Wer betreut mich persönlich, und wie erreiche ich jemanden, wenn mein Ansprechpartner abwesend ist?“

Wydler Asset Management ist am Augsburger Standort in der die Viktoriastraße 3 b, 86150 Augsburg ansässig. Persönliche Termine werden individuell vereinbart. Informationen zum Standort und zur Betreuung finden Sie auf der Seite zur Vermögensverwaltung in Augsburg.

Melden Sie sich gerne: 

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3. Anlagestrategie: Passt der Vorschlag zu Ihrer Lebenssituation?

Ein tragfähiger Anlagevorschlag beginnt mit Ihren Zielen, Ihrem verfügbaren Vermögen und Ihrem finanziellen Spielraum.

Vor einer Entscheidung sollten unter anderem diese Fragen geklärt sein:

  • Welche Beträge benötigen Sie kurzfristig?
  • Welche regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben haben Sie?
  • Wie lange kann das übrige Kapital angelegt bleiben?
  • Welche vorübergehenden Verluste könnten Sie finanziell tragen?
  • Welche Schwankungen würden Sie persönlich stark belasten?
  • Welche Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder weiteren Anlagen besitzen Sie bereits?

Risikobereitschaft und finanzielle Risikotragfähigkeit können voneinander abweichen. Wer Schwankungen grundsätzlich akzeptiert, aber bald größere Ausgaben finanzieren muss, braucht dafür ausreichend verfügbare Mittel.

Ein Beispiel: Nach einem Immobilienverkauf sollen Teile des Erlöses in zwei Jahren für einen neuen Wohnsitz bereitstehen. Ein anderer Teil ist für den langfristigen Ruhestand vorgesehen. Diese Beträge haben unterschiedliche Aufgaben und sollten entsprechend getrennt betrachtet werden.

Frage für Ihr Erstgespräch:
„Wie berücksichtigen Sie meinen Liquiditätsbedarf und mein bereits vorhandenes Vermögen im Anlagevorschlag?“

4. Kosten: Wie hoch ist die gesamte Belastung?

Vergleichen Sie Vermögensverwalter anhand der Gesamtkosten bei vergleichbarem Leistungsumfang. Eine einzelne Verwaltungsgebühr zeigt noch nicht, welche Belastung insgesamt entstehen kann.

Lassen Sie sich erläutern, welche Kosten in Ihrem Angebot enthalten sind und welche zusätzlich anfallen können:

Kostenposition

Was Sie klären sollten

Verwaltungsvergütung

Wie wird sie berechnet, und welche Leistungen umfasst sie?

Depot- und Kontokosten

Welche Entgelte berechnet die Depotbank?

Transaktionskosten

Welche Kosten entstehen beim Kauf und Verkauf?

Produktkosten

Welche laufenden Kosten stecken beispielsweise in eingesetzten Investments?

Erfolgsabhängige Vergütung

Gibt es sie, und unter welchen Bedingungen fällt sie an?

Bitten Sie um eine verständliche Kostenübersicht in Prozent und Euro für Ihren vorgesehenen Anlagebetrag. Achten Sie darauf, welche Annahmen der Berechnung zugrunde liegen.

Rechenbeispiel: Angenommene jährliche Gesamtkosten von 1,9 Prozent entsprechen bei einem konstanten Anlagevermögen von 300.000 Euro rechnerisch 5.700 Euro. Das ist ein vereinfachtes Beispiel..

Frage für Ihr Erstgespräch:
„Mit welchen gesamten jährlichen Kosten muss ich bei meinem Anlagebetrag rechnen, und welche Kosten können darüber hinaus entstehen?“

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5. Produktauswahl: Wie werden Anlageentscheidungen begründet?

Fragen Sie, nach welchen Kriterien der Vermögensverwalter Wertpapiere und Fonds auswählt. Dazu gehören beispielsweise Anlageziel, Risiko, Liquidität, Kosten und die Rolle einer Anlage im Gesamtportfolio.

Besprechen Sie auch mögliche Interessenkonflikte. Erhält der Anbieter Vergütungen von Produktanbietern? Werden eigene Fonds eingesetzt? Wie werden mögliche zusätzliche Vergütungen offengelegt und berücksichtigt?

Eigene Fonds können Bestandteil eines Anlagekonzepts sein. Für Ihre Auswahl zählt, ob der Anbieter ihren Einsatz verständlich begründet und Alternativen berücksichtigt.

Frage für Ihr Erstgespräch:
„Warum wählen Sie eine bestimmte Anlage für mein Depot aus, und welche wirtschaftlichen Interessen können dabei eine Rolle spielen?“

Eine hilfreiche Antwort erklärt den Zusammenhang mit Ihren vereinbarten Zielen. Allgemeine Hinweise auf vergangene Wertentwicklungen reichen dafür nicht aus.

6. Risikomanagement: Was passiert bei fallenden Märkten?

Besprechen Sie mögliche Verluste bereits vor Vertragsabschluss. Lassen Sie sich erklären, welche Risiken die vorgeschlagene Strategie enthält und wie der Vermögensverwalter damit umgeht.

Dazu gehören Fragen zur Streuung über Anlageklassen, Länder und Emittenten sowie zu möglichen Währungs- und Liquiditätsrisiken. Auch Ihr übriges Vermögen ist relevant: Eine große Unternehmensbeteiligung oder mehrere Immobilien können bereits erhebliche Konzentrationen schaffen.

Klären Sie außerdem die Aufgabenverteilung zwischen Vermögensverwalter und Depotbank. Sie sollten wissen, wo Ihre Wertpapiere verwahrt werden und welche Befugnisse die erteilte Vollmacht umfasst.

Frage für Ihr Erstgespräch:
„Welche Verlustszenarien muss ich bei dieser Strategie einkalkulieren, und wie würden Sie darauf reagieren?“

Vorsicht ist bei Antworten angebracht, die Verluste grundsätzlich ausschließen. Auch ein breit gestreutes und laufend überwachtes Portfolio kann an Wert verlieren.

7. Berichte und Betreuung: Wie behalten Sie den Überblick?

Eine Vermögensverwaltung sollte Ihnen ermöglichen, die Entwicklung Ihres Vermögens und die wesentlichen Entscheidungen nachzuvollziehen.

Lassen Sie sich vorab einen anonymisierten Musterbericht zeigen. Prüfen Sie, ob daraus verständlich hervorgeht:

  • wie Ihr Vermögen aufgeteilt ist,
  • wie sich das Portfolio entwickelt hat,
  • wie Ein- und Auszahlungen berücksichtigt wurden,
  • ob die ausgewiesene Wertentwicklung Kosten bereits enthält,
  • welche Risiken und Veränderungen wesentlich sind.

Vereinbaren Sie zudem, wann Ihre Strategie überprüft wird. Neben regelmäßigen Gesprächen können Veränderungen Ihrer Lebenssituation einen zusätzlichen Termin sinnvoll machen – etwa ein Unternehmensverkauf, eine Erbschaft oder der Rentenbeginn.

Frage für Ihr Erstgespräch:
„Welche Berichte erhalte ich, wie häufig besprechen wir mein Portfolio, und wann überprüfen wir meine Anlageziele?“

Vergleichscheckliste für Ihr Erstgespräch

Nehmen Sie diese Übersicht zu Gesprächen mit verschiedenen Anbietern mit. So vergleichen Sie Antworten auf derselben Grundlage.

Auswahlkriterium

Das sollten Sie anschließend wissen

Zulassung und Aufsicht

Welche Gesellschaft Ihr Vertragspartner ist und welche Erlaubnis sie besitzt

Erreichbarkeit

Wer Sie betreut und wie die Vertretung organisiert ist

Anlagestrategie

Wie Ihre Ziele, Rücklagen und Risiken berücksichtigt werden

Gesamtkosten

Welche Belastung in Prozent und Euro zu erwarten ist

Produktauswahl

Wie Anlagen ausgewählt und Interessenkonflikte behandelt werden

Risikomanagement

Welche Verluste möglich sind und wie Risiken überwacht werden

Laufende Betreuung

Welche Berichte und Strategiegespräche vorgesehen sind

Lassen Sie sich offene Punkte erklären, bevor Sie sich entscheiden. Ein ausführliches Gespräch ist dann hilfreich, wenn Sie anschließend das Angebot, die Kosten und die möglichen Risiken besser verstehen.

Häufige Fragen zur Vermögensverwaltung in Augsburg

Ab welchem Vermögen lohnt sich eine Vermögensverwaltung?

Eine allgemeingültige Mindestgröße gibt es nicht. Entscheidend sind das Angebot des jeweiligen Anbieters, die Kosten und Ihr Betreuungsbedarf. Wydler Asset Management nennt keine starre Mindestanlagesumme und stellt die individuelle Kosten-Nutzen-Betrachtung in den Vordergrund. Weitere Informationen bietet die Seite zur Vermögensverwaltung für Privatpersonen.

Was unterscheidet Vermögensverwaltung von Anlageberatung?

Bei einer Anlageberatung entscheiden Sie selbst, ob Sie eine Empfehlung umsetzen. Bei einer Vermögensverwaltung übertragen Sie Anlageentscheidungen innerhalb vertraglich vereinbarter Leitplanken an den Vermögensverwalter. Deshalb sollten die Strategie und die Befugnisse klar festgelegt sein.

Ist ein Vermögensverwalter vor Ort besser als ein digitaler Anbieter?

Das hängt von Ihrem Bedarf ab. Persönliche Termine können bei komplexen Vermögensfragen und Veränderungen der Lebenssituation hilfreich sein. Vergleichen Sie zugleich Kosten, Leistungsumfang und Erreichbarkeit. Die räumliche Nähe allein sagt wenig über die Qualität einer Anlagestrategie aus.

Bedeutet BaFin-Aufsicht, dass mein Geld vor Verlusten geschützt ist?

Nein. Aufsicht und Erlaubnis betreffen den regulatorischen Rahmen des Anbieters. Die gewählte Geldanlage kann trotzdem Markt-, Zins-, Währungs- oder anderen Risiken unterliegen. Lassen Sie sich diese Risiken für Ihre konkrete Strategie erklären.

Ihr persönliches Gespräch in Augsburg

Sie möchten Ihr Vermögen strukturieren und klären, welche Betreuung zu Ihrer Situation passt? Bringen Sie Ihre Ziele, Fragen und eine erste Übersicht Ihrer Vermögenswerte in ein persönliches Gespräch ein.

Erfahren Sie mehr über die [Vermögensverwaltung in Augsburg bei Wydler Asset Management](https://www.wydlerinvest.com/de/) und die Möglichkeiten eines unverbindlichen Kennenlernens.

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